23.01.2012
Die Entwicklung der Chemiefabrik der Zukunft hat längst begonnen. INOSIM ist von Anfang an mit dabei. Im Forschungsprojekt F3 Factory hilft unser verfahrenstechnisches Consulting, neue Wege zu einer nachhaltigen Produktion zu finden.

F3 Factory ist ein Forschungs- und Entwicklungsverbund von 25 führenden Unternehmen und Wissenschaftsinstituten aus ganz Europa. Das Ziel: Entwicklung eines Prototyps der Chemiefabrik von morgen. Die Methode: Kombination der Vorteile kontinuierlich betriebener Großanlagen mit der Flexibilität absatzweise betriebener kleinerer Anlagen.

F3 steht für Flexible, Fast, Future. Die Europäische Union fördert das Projekt. Es geht um die Stärkung und den Ausbau der weltweiten Technologieführerschaft der Chemieindustrie Europas. INOSIM liefert verfahrenstechnisches Know-how, das mit erforderlich ist, um dieses hohe Ziel zu erreichen.

Die Marschrichtung des Projekts lautet: Starke Ideen für Nachhaltigkeit und Ökologie entwickeln. Die Fabrik der Zukunft soll effizienter werden. Die Effizienz und Skalierbarkeit von World-Scale-Anlagen soll mit der Flexibilität von Batch-Anlagen kombiniert werden. Das spart Kosten und Ressourcen, erhöht Nachhaltigkeit und Produktivität. Ohne den Einsatz einer hochperformanten Simulationstechnologie, die jeden einzelnen Prozess sowie das Gesamtergebnis optimiert, ist ein solches Ziel heutzutage nicht mehr zu erreichen.

Die F3 Factory soll eine modulare, kontinuierlich betriebene Fabrik sein. In ihr sollen ganzheitliche Strategien zur Prozessintensivierung angewendet werden, um sparsamer mit den eingesetzten Rohstoffen und Energien umzugehen. Das realistische Ziel ist eine Einsparung von 70 bis 80 Prozent des heutigen Aufwands.

Und bereits im Forschungsstadium sollen in der F3 Factory neuartige Produkte entstehen: Lösungsmittelfreie Polymere, kundenspezifisch differenzierte Tenside, hochwertige Wirkstoff-Zwischenstufen oder innovative Werkstoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe. Sie sollen den Weg in eine nachhaltige Zukunft weisen. INOSIM ist beteiligt, wenn an dieser globalen Perspektive gebaut wird.

Dr. Christian Bramsiepe, Gruppenleiter am Lehrstuhl für Anlagen- und Prozesstechnik der TU Dortmund: „Im F3-Projekt setzen wir auf Simulations-Software und Know-how von INOSIM, weil dies es uns erlaubt, variable Problemstellungen optimal zu bearbeiten. Das gilt für die Simulation kontinuierlicher Prozesse ebenso wie für den Vergleich kontinuierlicher und diskontinuierlicher Prozesse in einem Tool. Ferner erreichen wir durch die Integration der Kostenrechnung in die Simulationsanwendung einen durchgängigen Berechnungsfluss. “

Dipl.-Ing. Peter Balling, Geschäftsführer von INOSIM: „Der Einsatz im F3-Projekt dient der wissenschaftlichen Erprobung unserer Simulations-Software und demonstriert deren universale Anwendbarkeit. Bis jetzt hat sich gezeigt, dass unsere Lösungen gleichermaßen in der Lage sind, die nach heutigem Wissensstand konzipierten industriellen Prozesse  zu gestalten, wie sie die Forschung bei der Suche nach der Chemiefabrik von morgen durch vielfältige Möglichkeiten der Prozessoptimierung voranbringen können.“

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